unsere Sekundarschule - eine Schule mit Profil

Momentan werden bei uns 145 Schüler/innen in sieben Klassen unterrichtet. Damit zählen wir zu den kleineren Sekundarschulgemeinden. Wir schätzen unsere überschaubare, aktive Schule sehr.

Profil

Wir unterrichten in erster Linie Schüler und nicht Fächer.
Im Zentrum unserer Schule steht der Schüler, die Schülerin mit seinen/ihren individuellen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Bedürfnissen. Wir anerkennen diese Unterschiedlichkeit und tragen ihr so weit als möglich Rechnung.
Durch eine ganzheitliche Ausbildung fördern wir gestärkte Persönlichkeiten. Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz sind nebst der Fachkompetenz keine Schlagworte.
Belastbarkeit, Gewissenhaftigkeit, Kooperationsbereitschaft oder die Fähigkeit zu planen etc. brauchen Raum und Zeit um trainiert werden zu können.
Mit geeigneten Aufgabenstellungen und gezielten Unterrichtsformen wie dem Projektunterricht, Denken über Denken, Kooperativem Lernen etc. bieten wir den Schülern die Möglichkeit , diese "Skills"  nachhaltig anzueignen.
Ein vielfältiges und interessantes Angebot an Freifächern und Spezialanlässen, welche den klassischen Unterricht ergänzen, sollen die gesamtheitliche Ausbildung abrunden.

 

"Wocheneinstieg" und "Denken über Denken"

Die erste Lektion am Montagmorgen gehören der Klassenlehrperson und ihrer Klasse. Mit einer kurzen, aktivierenden Aufgabe werden die Schüler abgeholt.
Ein Schwerpunkt des Wocheneinstieges ist auch die persönliche Zielsetzung für die Woche, welche "smart" zu formulieren ist. Das Wochenziel orientieren sich an der Aktualität des einzelnen Schülers.
Im Wocheneinstieg wird auch auf die anstehenden Aufgaben, Termine und Anlässe in der kommenden Woche geschaut. Somit erhalten alle Schüler eine Übersicht, welche sie auf die anstehenden Arbeiten fokussiert.
Wir dürfen feststellen, dass deutlich speditiver gearbeitet wird, seitdem wir den Wocheneinstieg eingeführt haben.

Im "Denken über Denken- DüD" werten die Schüler ihr Wochenziel aus. Sie halten fest, warum dieses Ziel (nicht) erfolgreich umgesetzt wurde und leiten daraus mögliche weitere Schritte ab. Mit dem DüD fördern wir die Kultur einer reflektierenden Arbeitshaltung. Lern- und Arbeitstechniken müssen traineirt werden. Ungeeignete Strategien haben sich zum Teil bei den Schülern fest eingeprägt. Um passendere Strategien anzueignen, müssen alte Muster abgelegt werden- dies ist ein Kraftakt und braucht intensive Begleitung. Indem die Schüler ihre Reflexion in der Klasse präsentieren, trainieren sie ihre Auftrittskompetenz.
Das "DüD" ist aber auch das Gefäss für die Berufswahlkunde, für die Organisation des Schulalltages etc.

 

Individualisierender Unterricht auf der 3. Sek (IU 3. Sek)

Die Anforderungen an Jugendliche aus dem Berufs- sowie aus dem sozialen Umfeld sind enorm vielfältig und zum Teil entgegengesetzt.
Zudem verfolgen die Jugendlichen ganz unterschiedliche (Berufs-) Ziele. 
Mit dem IU 3. Sek erhalten die Schüler die Gelegenheit in einzelnen Lektionen sich mit den Lerninhalten individuell auseinanderzustezen. Dabei könne sie ihre persönlichen Wissenslücken füllen und Stärken weiter ausbauen.
Die Jugendlichen erhalten mehr Verantwortung und Freiräume, um ihre Eigenständigkeit auch trainieren zu können. Dabei müssen sie aber auch gezielt und systematisch Rechenschaft  ablegen. 4 Elemente prägen das IU:

  • Lernlandschaft
    In der Lernlandschaft erledigen alle 9. klässler ihre Aufgaben/Aufträge eigenständig an ihrem eigenen Arbeitsplatz.
  • Inputlektion
    Die Inputlektionen sind mehr oder weniger traditionelle Lektionen, in welchen fachliche Inhalte vermittel, besprochen oder repetiert werden.  
  • Atelierunterricht
    Der Atelierunterricht greift vor allem die Stellwerkresultate oder persönliche Schwerpunkte der Schüler/innen auf. In diesen Lektionen arbeiten alle 9. Klässler an ihrem persönlichen Lerninhalt.
  • Projektarbeit
    Die Projektarbeit ermöglicht es den Jugendlichen, wichtige Lernerfahrungen zu Planung, Zielsetzung und  -erreichung, Kommunikation, Selbstorganisation etc. zu sammeln. Die Schüler/innen können ein eigenes Ziel festlegen. Ein vorgegebener terminlicher wie organisatorischer Leitfaden hilft ihnen dabei dieses zu erreichen.

 

Integriertes Förderzentrum

Das Förderzentrum ist eine Dienstleistung für die Schüler/innen, Eltern und Lehrpersonen und soll als solches verstanden bzw. genutzt werden.
Seit dem Schuljahr 2011/12 findet auf der Sekundarstufe I in Eschlikon eine „offizielle“ Integration von Schüler/innen mit Bedarf an sonderpädagogischen Massnahmen statt. Kinder mit Sonderschulbedürftigkeit werden weiterhin extern beschult.

Zielsetzung:

  • Das IFZ steht Jugendlichen offen, welche Unterstützung in der Selbst-, Sach-, Sozial- und Methodenkompetenz brauchen und allenfalls ihre Lerntechniken überdenken müssen.
  • Das Förderzentrum wird als echte, flexible Unterstützung für die unterschiedlichsten Bedürfnisse erlebt und führt zu einer positiven Entwicklung der Schulkultur.
  • Durch eine differenzierte und gezielte Lernbegleitung der Schüler/innen wird deren Motivation gefördert.
  • Niederschwelligere und häufigere Massnahmen helfen, den Anschluss im Regelklassenunterricht für mehr als 95% der Sekundarschüler/innen zu ermöglichen.
  • Dank den zur Verfügung stehenden Massnahmen wird der Regelunterricht störungsfreier und daher entlastet. Dadurch wird das Lernklima optimiert.
  • Durch die lange Besetzung des Förderzentrums können von Beginn weg den Fragen nach dem „Was und Wie“ und nicht nach dem „Wann und Wie“ nachgegangen werden.
  • Die IFZ-LP garantieren, dass jederzeit Schüler/innen aufgenommen werden können.
  • Die Begabtenförderung soll neben den bestehenden lockeren Angeboten wie Lernunterstützung, Mittelschulvorbereitung und Niveau-Unterricht dank dem IFZ gezielter erfolgen. Begabte Schüler/innen sollen nicht nur mehr, sondern vor allem herausfordernde Aufgaben erhalten.

Link iFZ

 

Lift

 

(= Leistungsfähig durch individuelle Förderung und praktische Tätigkeit)

Lift unterstützt Jugendliche, welche speziell auf die Arbeitswelt zusätzlich sensibilisiert und herangeführt werden müssen.  Mit besonderer Unterstützung werden sie für den Berufseinstieg vorbereitet.
Der Kernpunkt dieser Unterstützung ist der Wochenarbeitsplatz (WAP). Dieser ermöglicht den Jugendlichen Einblicke in die Arbeits- und Erwachsenenwelt.
Jeweils an einem freien Nachmittag arbeiten die Jugendlichen in einem lokalen Betrieb oder Unternehmen. Sie lernen dabei Verantwortung zu übernehmen und stärken ihren Durchhaltewillen.
Im Lift Unterricht in der Schule wird durch die iFZ Lehrperson der Arbeitseinsatz vorbereitet und ausgewertet.

Das Projekt "Lift" wird durch den nationalen Verein "Netzwerk für sozial verantwortliche Wirtschaft NSW/RSE begleitet und ist bereits in 73 Schulen (Stand Juni 2013) eingeführt.

 

 

Durchlässige Sekundarschule

Im August 2006 wurde die durchlässige Sekundarschule eingeführt. Die bisherige Separation in Sekundarschule und Realschule wurde abgelöst. Unsere Schüler/innen werden in die Stammklasse G (grundlegendes Niveau) oder Stammklasse E (erweitertes Niveau) eingeteilt. In den zwei Fächern Mathematik und Englisch werden drei Niveaugruppen - g (grundlegend), m (mittel) und e (erweitert) - gebildet. Im Fach Französisch werden die zwei Niveaugruppen g (grundlegendes Niveau) und e (erweitertes Niveau) angeboten. Ziel ist die gezielte Förderung im entsprechenden Niveau, damit Über- bzw. Unterforderung vermieden werden kann.
Erfreulicherweise wird mehrheitlichaufgestuft, auch noch in der 3. Sekundarschule. Dies zeugt von einer differenzierten Arbeit der Lehrpersonen und fördert so auch die Lernbereitschaft der Schüler/innen.

2016-09-06_Elternbroschuere_DuS  [PDF, 1.00 MB]

2016-02-10_DurchlaessigeSek_Dossier  [PDF, 2.00 MB]

 

Schülerrat / Freifach Kultur

Die Schüler/innen haben mit dem Schülerrat die Möglichkeit, unsere Schule mitzugestalten und ihre Bedürfnisse einzubringen. Er organisiert für die Schülerschaft ausserordentliche Anlässe wie dem Adventsritual, einer Filmnacht, eines Volleyballwettkampfes etc. Der Schülerrat zeichnet aber auch "das Gesicht des Monats" aus und ehrt damit einen Mitschüler für herausragende Leistung.
Jugendliche wollen etwas bewirken und "auf die Beine stellen". Oft fehlt ihnen aber die Struktur, ihr Vorhaben wie einen Schülerball geschickt aufzugleisen. Dabei müssen sie enger und regelmässig beglkeitet werden. Deshalb wird der Schülerrat als Freifach "Kultur  & Pausenkiosk" geführt.

 

Spezielle Angebote

  • Lernunterstützung
  • Sprechstunde Berufsberatung

 

Geschichte